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Hamburg

dafc_logoDeutsch-Amerikanischer Frauen-Club Hamburg e.V.

Postfach 301202 - 20305 Hamburg - Email: dafchamburg@gmx.de

 

 hamburg_basar2010

 

Der Deutsch-Amerikanische Frauen-Club Hamburg e.V. (DAFC) wurde 1951 von amerikanischen und deutschen Frauen gegründet, um Kindern in Hamburg in den schweren Nachkriegsjahren zu helfen und die Familien zu entlasten.

Seit 1953 wurden durch den DAFC 10 Spielplatzhäuser von den Einnahmen der Basare gebaut und der Stadt Hamburg geschenkt und die Stadt Hamburg hat sich verpflichtet, die Erzieher/innen zu stellen. 7 dieser Spielhäuser werden bis heute finanziell unterstützt und von unseren Damen betreut. Für die Eltern ist der Besuch ihrer Kinder in diesen Einrichtungen nach wie vor kostenlos. Mittagstisch und Hausaufgabenhilfe werden angeboten.

Ein zweiter großer Arbeitsbereich betrifft den Deutsch-Amerikanischen Studentenaustausch. Der Club beteiligt sich zusammen mit allen deutsch-amerikanischen Clubs in Deutschland an einem Austauschprogramm von amerikanischen und deutschen Studenten und fördert damit das Verständnis von Jugendlichen beider Nationen. 

Mit großem Einsatz und Idealismus arbeiten die Mitglieder des Deutsch-Amerikanischen Frauen-Clubs Hamburg e.V. das ganze Jahr über für die sozialen Aufgaben sowie für die deutsch-amerikanische Verbindung und Freundschaft.

In monatlich stattfindenden Meetings werden laufende Projekte geprüft und neue Ideen diskutiert. Auch der gesellschaftliche Teil kommt nicht zu kurz. Monatliche Veranstaltungen, Museumsbesuche, Bridge oder Golfgruppen fördern das freundschaftliche Miteinander.

Neue Mitglieder und Spender, die an den genannten Aufgaben und Zielen mitarbeiten wollen, sind herzlich willkommen! Unsere Bankverbindung: M.M.Warburg & Co Bank, Konto-Nr.: 1000 297 283, BLZ 20120100.



Kontakt: DAFC Hamburg Print E-mail
Präsidentin:

Frau Ruth Naundorf
Grasnelkenweg 28
22391 Hamburg
 
Tel. (040) 536 18 57
Email: ruth.naundorf@t-online.de
Mitgliedschaft:

Frau Ursula Allmendinger
Barkenkoppelredder 11 a
22926 Ahrensburg
 
Tel. (04102) 30569
Email: allmendinger@gmx.net
   
Studentenaustausch:

Frau Barbara Rode
Moorreye 96
22415 Hamburg
 
Tel. (040) 531 21 75
Email barbara.rode@hanse.net

Pressearbeit:  

Frau Britta Hueck-Ehmer

Email: britta.hueck@gmx.de

 
Veranstaltungen des DAFC Hamburg Print E-mail

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen und Ihren Freunden bei folgenden Charity-Veranstaltungen des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs Hamburg e.V.:

  • Sonntag, 21. August 2011, 10 Uhr: Golfturnier
    Golfclub Gut Immenbeck
    Kontaktperson: Frau Irmhild Heller, Tel. 04167-61767
    Weitere Informationen
  • Mittwoch,28. September 2011, 12 Uhr: Bridgeturnier
    Hamb. Golfclub Falkenstein
    Kontaktperson: Frau Bettina Wex, Tel. 800 45 49
    Weitere Informationen
  • So, 6. November 2011, 12-18 Uhr: 61. Charity-Basar
    Hotel Radisson Blu am Dammtor
 
Geförderte Projekte 2010/2011 Print E-mail

Mit der Unterstützung unserer Spender und dem Erlös unserer Basare förderten wir 2010/2011 folgende Projekte:

Spielplatzhäuser, die vom DAFC Hamburg e.V. erbaut wurden

1956 Horner Landstraße (BZA Mitte)
Horner Landstraße 246 a, 22111 HH
Tel. 65 01 00 00, Frau Jenni Runge
1959 Königsreihe (BZA Wandsbek)
Königsreihe 15, 22042 HH
Tel. 6 52 23 02,
Frau D. Hannemann, Frau Hatwig
1962 Langenfort (BZA Nord)
Langenfort 69, 22307 HH
Tel. 6 30 09 98, Frau Schall
1965 Kinderzentrum Kennedy-Haus (BZA Harburg)
Kalischer Straße 18, 21073 HH
Tel. 4 28 71 - 37 58, Frau Dr. Ann-Katrin Jobst
Weitere Informationen
1967 Fahrenort (BZA Altona)
Fahrenort 55, 22547 HH
Tel. 84 58 22,
Frau Becker, Frau Mejow
1968 Traunspark (BZA Mitte)
Ausschläger Elbdeich 1 b, 20539 HH
Tel. 78 35 33, Frau Esfandiari, Frau Schlaeger
1979 Eppendorfer Park (BZA Nord)
Fricke Straße 1, 20251 HH
Tel. 4 28 04 26 77, Herr Schulz-Tenz

Und außerdem folgende Projekte mit Weihnachts- oder Feriengeld:

  • Beratungsstelle Kompaß
    Elsastraße 41, 22083 Hamburg
  • Arbeitsgemeinschaft Karolinenviertel e.V.
    Grabenstraße 28, 20357 Hamburg
    Förderung der Schularbeitenhilfe und Stabilisierung der sozial-pädagogischen Arbeit sowie Integration der zahlreichen Ausländer in diesem Stadtteil

Studentenaustausch:

  • 7.000 € Spende als Unterstützung für  amerikanische und deutsche Studenten in Zusammenarbeit mit unserem Verband der Deutsch-Amerikanischen Clubs. 

Außerdem:

20.000 €
  zur Unterstützung für das neu gebaute Spielhaus Königsreihe in Hamburg-Wandsbek
 1.000 €
  für die Stiftung Diakonissenhaus Friedenshort in Heiligengrabe (Brandenburg) für ihre Behindertenarbeit 
 1.000 €
  für den Austausch Jugendfeuerwehr Hamburg-Stellingen und Jugendlichen aus New York, deren Väter bei dem Attentat vom 11. Sept. 2001 ums Leben gekommen sind
 600 €
  für den Schüleraustausch des HeleneLange-Gymnasiums in Hamburg und Schülern der Lake Park High School aus Chicago
 3.000 €
  für Kett-Cars für das Hilfezentrum Kattendorf vom Rauhen Haus Hamburg
 250 €
 

Begrüßungs-Treffen im Amerikazentrum der amerikanischen Studenten der Universität Hamburg


 
Das Marianne-Cramer-Stipendium im DAFC Hamburg Print E-mail

Um Studierende in den neuen nördlichen Bundesländern zu fördern, die in Nordamerika studieren möchten, vergibt der DAFC Hamburg das Marianne-Cramer-Stipendium an Studierende der Universität Rostock. Der Fonds zur Finanzierung dieses Stipendiums wurde 1996 von Prof. Ernst Cramer eingerichtet.

 
Christine Voigt: Mein Studienaufenthalt in den USA Print E-mail

Marianne-Cramer-Stipendiatin des DAFC Hamburg

Meinen ersten Bericht über meinen Studienaufenthalt in den USA hatte ich kurz vor Ende des ersten Semesters geschrieben. Nun ist bereits in 10 Tagen das zweite Semester an der University of Georgia zu Ende und ich frage mich ganz erstaunt, wo das (akademische) Jahr bloß geblieben ist. Die zweite Hälfte meines USA-Aufenthalts war nicht weniger aufregend als die erste und von besonderen kulturellen und akademischen Erlebnissen geprägt.

Zwei Veranstaltungen, die noch im ersten Semester stattfanden und auf mich einen großen Eindruck machten, waren einerseits der Vortrag der Holocaust-Überlebenden Tosia Schneider und zwei Tage danach ein Mittagessen mit weiteren Holocaust-Überlebenden. Das German Department hatte diese Veranstaltungen zusammen mit UGA Hillel, einer Organisation, die das jüdische Campusleben an der Universität fördert, gesponsert. Als Deutsche im Ausland wurde ich natürlich immer wieder zu meiner Meinung über die deutsche Vergangenheit, insbesondere über die Zeit der Naziherrschaft, gefragt. Das Mittagessen mit den Holocaust-Überlebenden war für mich die erste Gelegenheit, mit Opfern der Naziherrschaft persönlich ins Gespräch zu kommen. An jedem Tisch saßen ein Überlebender/eine Überlebende und 6 StudentInnen. Der Holocaust-Überlebende an meinem Tisch war ein deutscher Jude, dem es gelungen war, der Verfolgung durch die Nazis zu entkommen und nach Amerika zu fliehen. Er berichtete sehr ergreifend über seine Erfahrungen in Deutschland und Amerika. Dabei war er auch kritisch gegenüber amerikanischer Politik. So erzählte er uns, wie er – gerade aus einem Land entkommen, dass Menschen aufgrund ihrer Rasse als minderwertig betrachtete – miterleben musste, wie nach Überqueren der Mason-Dixon-Linie plötzlich die Zugwaggons umgekoppelt wurden, damit Schwarze und Weiße getrennt voneinander sitzen konnten. Für mich besonders beeindruckend war, dass er keinerlei Abneigung gegen Deutsche hatte, sondern immer wieder nach Deutschland zurückkehrt um besonders jüngeren Generationen über seine Erfahrungen während der Nazizeit zu berichten. Ich finde es sehr wichtig, dass jeder versucht, aus der Vergangenheit zu lernen, damit solche schrecklichen Ereignisse sich nicht wiederholen.

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Robert Pötsch: University of Utah, Salt Lake City Print E-mail

Marianne-Cramer-Stipendiat des DAFC Hamburg 

„Salt Lake City", grummel ich vor mich hin, während ich mit meinen Reebok Classics meine vorläufig letzte Zigarette austrete. Ich hatte schon vorher von der Stadt gehört. Mal eine Episode Simpsons gesehen die da gespielt hat. Die Folge war echt gut - und dann noch mal so einen alten 90'er Jahre - Schinken, Salt Lake City Punks, mit Christopher MacDonald. Ist lange her.

Ich bin in Berlin Tegel vor dem Flughafen, Saatwinkler Damm und habe es mir kurz auf einer Parkbank mit meinem Koffer und meinem alten Rucksack gemütlich gemacht. Es ist noch früh und kühl. Wahrscheinlich knapp 15 Grad. Es ist sonnig aber der Wind pfeift kalt  durch meine Cordon Sport. Ich lasse noch mal kurz alles Revue passieren. Die letzten Tage in Berlin zuhause. Ich zünde mir doch noch eine letzte Zigarette an. Marlboro Lights; American First Class Filter Cigarettes steht auf der Packung. Die Sonne kommt langsam hinterm Tegel Tower hervor und blendet mir ins Gesicht. Ein Blick auf die Uhr;  9:42. In knapp zwei Stunden geht der Flieger. Erst New York und von dort weiter nach Salt Lake City. Ich  sollte langsam losgehen und einchecken.

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DAFC Hamburg: 47 Jahre Unterstützung des Kennedy-Hauses - Rede von Frau Dr. Ann-Katrin Jobst Print E-mail

Sehr geehrte Frau Generalkonsulin,
sehr geehrte Damen des Deutsch-Amerikanischen Frauenclubs,
sehr geehrte Herren, die Sie diese Arbeit von Herzen unterstützen,
sehr geehrte Damen und Herren,

zunächst einmal möchte ich mich bei Ihnen bedanken, dass Sie mir die Möglichkeit geben, hier im Amerikanischen Generalkonsulat während des Deutsch- Amerikanischen Freundschaftstages die Geschichte einer 47 Jahre währenden Unterstützung des Kennedy-Hauses durch den Deutsch-Amerikanischen Frauenclub zu erzählen.

Die Beziehung des DAFC´s zum Kennedy-Haus fing am 23. November 1963 an. Es war der Morgen nach John F. Kennedys Ermordung und der Tag der Grundsteinlegung des Spielhauses in der Kalischerstraße 18. Wie auch im Falle der anderen Spielhäuser zuvor, hatten Sie, meine Damen, der Freien und Hansestadt Hamburg ein unwiderstehliches Angebot gemacht. Sie gaben 50 000 DM ihrerseits für die Erbauung des Spielhauses und verlangten das Aufrechterhalten des Betriebes seitens der Stadt. Angesichts des ungeheuren Schockes, den der Tod John F. Kennedys nicht nur bei der amerikanischen, sondern auch bei der deutschen Bevölkerung auslöste, kamen anwesende Politiker, sowie Sie, meine Damen, überein, dieses Haus „Kennedy-Haus" zu nennen. Damit hatte das Kennedy-Haus als erstes und bislang auch einziges Haus einen amerikanischen Namen. Seit Anbeginn wird es aus diesem Grunde von der Bevölkerung mit Amerika identifiziert und fühlt sich diesem Namen verpflichtet.

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